Inhaltsstoffe rund um den Stressabbau

Folsäure – das Vitamin zur Zellteilung

Die Folsäure, die wir generell auch als Vitamin B9 bezeichnen, zählt zu den essentiellen Bausteinen eines gesunden Lebens. Folsäure selbst kann nicht vom Körper produziert werden und muss demnach mit der Nahrung zu sich genommen werden. Sie sorgt im Körper für die lebensnotwendige Zellteilung. Ohne diese Funktion, könnte der Körper nicht für die Produktion bzw. die Reparatur der DNA sorgen, welches für die Vermeidung von Krankheiten von Nöten ist. Darüber hinaus besitzt Folsäure die Fähigkeit (in Verbindung mit Vitamin B6 & B12) das toxische Homocystein abzubauen und hilft somit einen Schlaganfall vorzubeugen. Leider ist die Produktion von Homocystein eine Folge des Proteinstoffwechsels und ist somit zwangsweise im Körper vorhanden. Homocystein wird als Zellgift bezeichnet und sorgt unter anderem dafür, dass Blutgefäße langfristig verengen, welches Voraussetzungen für einen möglichen Schlaganfall oder Herzinfarkt sind.

Um einem Folsäuremangel vorzubeugen und gerade beschriebene Krankheiten zu vermeiden, empfehlen wir, Wert auf folgende Lebensmittel bei der Ernährung zu setzen:

  • Nüsse & Hülsenfrüchte
  • Blattgemüse, wie Salat oder Spinat
  • Spargel
  • Getreide
  • Leber

Man sollte allerdings bedenken, dass beim Kochen & Braten ein Großteil der Folsäure bereits verschwindet und es somit sehr schwierig ist, die empfohlene Menge von 400 – 600 Mikrogramm täglich zu sich zu nehmen. Die Aufnahme der Folsäure durch Nahrungsergänzungsmittel stellt in der Hinsicht keine Probleme dar. Auch während beziehungsweise bei bevorstehender Schwangerschaft, ist es zu empfehlen, dass für einen vernünftigen Folsäurebedarf gesorgt ist, um frühzeitig eine gesunde Schwangerschaft zu gewährleisten.

Griffonia Simplificifolia – die Kraft der afrikanischen Schwarzbohne

Griffonia Simplificifolia ist eine aus Afrika stammende Schlingpflanze, welche einen sehr großen Anteil am Vorboten des für uns wichtigen Serotonin hat, 5-HTP (5 – Hydroxytryptophan). Doch ist die Pflanze an sich nicht die natürliche Quelle der Vorstufe unseres Stressreduzenten Serotonin, sondern die in den Schoten der Pflanze enthaltenen schwarzen Samen. Sie sind reich an 5-HTP und werden oftmals mit weiteren Pflanzenwirkstoffen zu einem Extrakt verarbeitet, so auch in unserem Preissieger. Doch aufgrund dieser hohen Konzentration sollte bei der Zunahme auch Vorsicht geboten sein und vorab eine Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden. Es wurden bereits viele Studien zur Bekämpfung von Depressionen mit 5-HTP gemacht, leider sind diese noch nicht so aussagekräftig, dass man hier von einer Durchweg positiven Wirkung sprechen kann. Wie viele andere Wirkstoffe, kann auch dieser Nebenwirkungen auslösen, die sich durch vorherige ärztliche Rücksprache vermeiden lassen.

Grüner Tee – Der Booster für stressige Tage

Die heilende Wirkung des Grünen Tees ist schon seit tausenden Jahren bekannt. Die positiven Effekte wirken sich nicht nur auf den Körper, sondern auch auf den Geist der Konsumenten aus. Dies beruht vor allem auf wichtigen Vitaminen, vielen Mineralstoffen und Spurenelementen, die im Grünen Tee vorhanden sind. Diese beeinflussen die Sehkraft, die Zähne und den Stoffwechsel sehr positiv. Auch der enthaltene, in Verbindung mit L-Theanin sogar gesunde, Koffein führt zur Steigerung der Konzentration, Lehrfähigkeit und körperlichen Ausdauer (positiv für Herz-/ Kreislaufsystem, Gehirnfunktionen und Zentrales Nervensystem). Zu Letzt aber nicht zu Vernachlässigen sind die Tee-Polyphenole, die eine beachtenswerte Wirkung auf den Stoffwechsel haben. Sie sorgen für eine reduzierte Fettaufnahme (hilft beim Abnehmen), Entgiftung und fördern die Verdauung. Zusätzlich lindern sie entzündliche Prozesse im Körper und helfen bei einem zu hohen Säurehaushalt.

Grüner Tee ist jedoch nicht nur wegen seiner Inhaltsstoffe, sondern auch wegen seiner Bioverfügbarkeit einer der bewährtesten Mittel zur Gesundheit. Neben Mineralien wie Kalium, Kalzium, Fluorid und den Vitaminen A, B, B 12 und C enthält Grüner Tee ca. 130 weitere wichtige Inhaltsstoffe für den menschlichen Körper. Diese können allesamt auch hervorragend aufgenommen werden.

Abschließend lässt sich sagen, dass 1-5 Tassen Grüner Tee am Tag nur von absolutem Vorteil sind. Wer jedoch auf das Trinken verzichten möchte, kann auf die Extrakte zurückgreifen. Die in den meisten unserer Produkte vorhandenen Grüner-Tee-Extrakte haben die gleiche Wirkung wie die herkömmliche Tasse Tee. Die Inhaltsstoffe sind lediglich in konzentrierterer Form vorhanden. Somit kann eine weitaus größere Menge an den positiven Stoffen des Grünen Tees in den Körper gelangen, ohne seine Trinkgewohnheiten verändern zu müssen.

Kurkuma – Cholesterinhemmer & Entzündungsheiler

Kurkuma, auch als indisches Safran bezeichnet, ist wohl eine der momentan bekanntesten Alternativen zur herkömmlichen Schulmedizin. Die als „Gewürz des Lebens“ bezeichnete Wurzel hat unzählige heilende Wirkungen auf den Körper und Geist. Wobei es schon seit mehreren tausend Jahren in der traditionellen chinesischen und indischen Medizin fest verankert ist, findet Kurkuma erst seit ca. 50 Jahren mehr und mehr Anerkennung im Westen.Die Gelbwurzel zeigt eine stark antioxidative Wirkung und kann somit erfolgreich bei Entzündungskrankheiten wie zum Beispiel Arthritis eingesetzt werden. Dazu kommt, dass Kurkuma die Oxidation von Cholesterin hemmt und somit Schlaganfällen und Herzinfarkten vorbeugt. Aber auch das Risiko an Alzheimer oder Demenz zu erkranken, kann durch den regelmäßigen Konsum von Kurkuma stark verringert werden. Mehr als 1.000 Studien haben bereits belegt, dass Kurkuma beim Vorbeugen und Behandeln von sehr vielen verschiedenen Krebsarten hilft. Außerdem regt es die Verdauung an und mindert Verdauungsbeschwerden. Zusätzlich unterstützt das Superfood die Therapie von Diabetes und kann das Abnehmen fördern.

Trotz all dieser Vorteile heißt die Devise nicht „je mehr, desto besser“, d.h. die Dosierung und der Konsum sollte stehts mit gesundem Menschenverstand angegangen werden. Zwar ist es nicht einfach Kurkuma zu überdosieren, jedoch sollte bei Zweifel unbedingt Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Apotheker gehalten werden. Zwei Einschränkungen sind jedoch zu machen: Zum einen sollten Schwangere sich erst mit einem Arzt auseinandersetzen oder während der Schwangerschaft ganz auf Kurkuma verzichten. Zum anderen regt Kurkuma die Blutzirkulation an, was bei Menschen, die zusätzlich Medikamente zur Blutgerinnung einnehmen, zu Problemen führen kann.

Leinsamen – Abnehmen leicht gemacht

Die Wundersamen werden schon seit über 7.000 Jahren angebaut. Sie bestehen zu etwa 30% bis 45% aus Ölen, welche zum großen Teil zu den Omega-3-Fettsäuren gehören. Zu 25% aus Ballaststoffen und zu ca. 25% aus Eiweiß. Die Vorteile der Leinsamen sind nicht mehr abzustreiten. Sie unterstützen zum einen ein gesundes Herz-Kreislauf-System, da die Ballaststoffe und Omega-3-Fettsäuren eine schützende Wirkung auf das Herz haben. Zum anderen helfen Leinsamen das weibliche Sexualhormon Östrogen bei Mangel auszugleichen oder zumindest zu unterstützen. Dies beruht auf den Lignanen, die eine sehr ähnliche Struktur haben wie das Östrogen. Zu guter Letzt die Förderung der Verdauung. Beim Verzehr von Leinsamen gelangen diese in den Darmtrakt des Konsumenten, binden dort das Wasser und quellen auf. Dies führt zu einer Vergrößerung des Volumens des Darminhaltes, was wiederum die Verdauung fördert und zu einem schnelleren natürlichen Sättigungsgefühl führt. Zudem sorgen die Öle für eine Art Schmiereffekt, welcher den Weitertransport beschleunigt.

Wichtig beim Verzehr von Leinsamen ist jedoch eine ausreichende Wasseraufnahme, da ansonsten ein umgekehrter Effekt eintreten kann. Mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit (am besten Wasser) pro Tag sind empfohlen. Außerdem ist zu erwähnen, dass der Effekt der Samen oft erst zwei bis drei Tage nach dem Einnehmen auftritt. Auch sollten nicht zu viele Leinsamen konsumiert werden, da sonst weitere Nebenwirkungen auftreten können. Ein Richtwert hierfür beträgt ca. 15 Gramm pro Mahlzeit. Diese Einschränkungen gelten jedoch bei den von uns getesteten Produkten kaum, da die Dosierung meistens sehr gering ist.


Die Säulen des Mieneralstoffhaushalts

Calcium

Eine weitere Säule unseres Mineralstoffhaushaltes ist Calcium. Calcium hat einen wesentlichen Anteil am Aufbau unserer Knochen und Zähne. Zusätzlich sorgt Calcium zur Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes in unserem Körper. Sinkt der pH-Wert im Blut, so gleicht das Calcium aus den Knochen diese Differenz wieder aus. Sollte das Blut sauer werden, so kann die Atemfrequenz sowie der Transport von Sauerstoff beeinflusst werden. Dies könnte für uns lebensbedrohliche Folgen haben.
Auch hier gilt nicht die Devise „je mehr, desto besser“, da sich Ablagerungen des Calciums in Gefäßen zu chronischen Entzündungen entwickeln können. Um Calcium mit der Nahrung aufzunehmen, empfehlen wir.: Milch & Milchprodukte, Grünkohl, Brokkoli oder calciumhaltiges Mineralwasser.

Eisen

Das Spurenelement Eisen ist an der Herstellung zahlreicher wichtiger Stoffe und an der Energiegewinnung beteiligt. Vor allem allerdings zum Transport von Sauerstoff in den roten Blutkörperchen.Generell wird Eisen bei vielen Prozessen mit Sauerstoff benötigt, wie zum Beispiel bei der Zellatmung.Ein Eisenmangel führt zu Müdigkeit, Blutarmut sowie zu Leistungsabfall. Es sei auch hier Obacht geboten, da die Zufuhr von Eisen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben kann.

Wir empfehlen folgende eisenhaltige Nahrungsmittel: Blutwurst & Fleisch, Brokkoli, Fenchel, Petersilie, Linsen oder Getreide. In Kombination mit Vitamin-C-reichen Getränken wird die Eisenaufnahme pflanzlicher Nahrungsmittel verbessert.

Magnesium

Der Mineralstoff Magnesium ist ein wichtiger Bestandteil für den Muskelaufbau in unserem Körper. Auch feinste Gefäße unseres Körpers sind von Muskulatur umhüllt, sodass ein Magnesiummangel zu Herzrasen führen kann. Des Weiteren kann ein Mangel von Magnesium Wadenkrämpfe herbeirufen und zu Müdigkeit oder Appetitlosigkeit führen. Es ist jedem selbst überlassen wie regelmäßig man seinen eigenen Magnesiumspiegel kontrolliert.

Gerade für Leistungssportler, Patienten mit Bluthochdruck sowie Herzerkrankten sollte der Magnesiumhaushalt eine hohe Priorität haben. Allerdings kann eine Überdosis zu Schwindelgefühlen und allgemeinen Unwohlsein führen. Um Magnesium mit der Nahrung zu sich zu nehmen, empfehlen wir folgende Lebensmittel: Kartoffeln, Linsen, Brokkoli, Petersilie, Bananen, Sojabohnen, Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Mineralwasser.

Zink

Zink ist in unserem Körper sehr vielfältig tätig. Allerdings wird Zink hauptsächlich für das Immunsystem sowie für die Energiegewinnung benötigt. Ein Mangel an diesem Mineralstoff kann demnach zu einer erhöhten Infektanfälligkeit, Wundheilungsstörungen, Haarausfall, brüchigen Nägeln und/oder trockener Haut führen. Auch hier ist eine Überdosis nicht zu empfehlen, da es zu starken Magen-Darm-Beschwerden führen kann. Vollkornprodukte, mageres Rindfleisch, Bananen, Äpfel, Erdnüsse oder Kürbis – bzw. Sonnenblumenkerne empfehlen wir, um Zink mit der Nahrung aufzunehmen.

Abschließend möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass die Zunahme sowohl Fluch als auch Segen darstellen kann. Sie sollten sich immer mit ihrem Körper auseinandersetzen und möglicherweise einen ärztlichen Rat zu Hilfe nehmen, ob und wieviel dieser Mineralstoffe Sie zusätzlich zu sich nehmen sollten.


Phosphatydilserin – Der Killer der Stresshormone

Phosphatydilserin ist eine Fettsäure und ist in unserem Körper vor Allem im Gehirn zu finden. Es spielt eine wichtige Rolle beim Informationsaustausch der Gehirnzellen sowie bei der Signalübermittlung, welche sowohl innerhalb als auch zwischen den verschiedenen Zellen stattfindet. Dementsprechend ist es ein sehr wichtiger Nährstoff, unter dem unser Körper nicht an Mangel leiden sollte. Zusätzlich spielt es auch bei der generellen Funktion der Zellen eine nicht untergeordnete Rolle und hilft zum Beispiel bei der Versorgung mit den nötigen Nährstoffen.
Zwar werden geringe Mengen selbst vom Körper produziert, jedoch muss der Hauptteil über die Nahrung aufgenommen werden. Mögliche Lebensmittel hierzu sind unter Anderem Milch, Heringe, Makrelen oder weiße Bohnen. Ein Mangel an Phosphatydilserin zeigt sich zum Beispiel an geringer Gedächtnis – bzw. Konzentrationsfähigkeit. Zusätzlich kann eine erhöhte Produktion des Stresshormons Cortisol mit einem Mangel an der Fettsäure in Verbindung stehen, sodass dadurch der Stressabbau eher gehindert als gefördert wird. Demenz und Depressionen können auch die Folge von einer Unterversorgung von Phosphatydilserin sein, hier wurde in Studien eine positive Wirkung nach Einnahme wahrgenommen. Auch für Kraftsportler ist ein gesunder Spiegel des Nährstoffes von Vorteil, da eine erhöhte Toleranz bei körperlicher Belastung bewirkt wird.

Nachteile dieses essentiellen Nährstoffes wurden kaum festgestellt, allerdings kann es, wie bei nahezu jedem Nahrungsergänzungsmittel, bei einer Überdosis unter Anderem zu Magenkrämpfen führen. Die Vorteile dieser Fettsäure liegen klar auf der Hand und werden wie folgt noch einmal zusammengefasst:

  • Steigerung der Leistungsfähigkeit der Konzentration oder des Gedächtnisses
  • Verringerung von Stress durch Reduktion von Stresshormonen
  • Vorbeugung vor Demenz und Depressionen
  • Verbesserung der körperlichen Belastung (geeignet für Kraftsportler)

Dennoch gilt auch für diesen Nährstoff. Es ist zu empfehlen, die richtige Dosierung oder die generelle Einnahme mit Ihrem Hausarzt zu besprechen, sodass der Nährstoff auch seinen gewünschten Zweck erfüllt und keine ungewollten Nebenwirkungen auftreten.

Resveratrol – Der natürliche Bekämpfer von oxidativen Stress

Wir alle haben es schon einmal gehört: ein Glas Rotwein ist gut für die Gesundheit. Da fragt man sich, wie ein alkoholisches Getränk denn gesundheitsfördernd sein kann und sich dadurch Stress vermeiden lässt. Der Alkohol ist selbstverständlich nicht das gesundheitsfördernde, sondern das in vielen Pflanzen vorkommende Polyphenol (organische Substanz) Resveratrol. Allgemein soll die Haut des Menschen, der Geist sowie Seine Leistungsfähigkeit verbessert werden.

Resveratrol ist ein Polyphenol, welches auch über Lebensmittel zu sich genommen werden kann. Es wirkt als Antioxidans und sorgt im Körper dafür, dass freie Radikale gebunden und somit der oxidative Stress verringert wird. Der oxidative Stress entsteht im Körper durch eine Differenz von der Produktion von freien Radikalen und der Anzahl von Antioxidantien, welche nicht alle freien Radikale decken können. Sollten zu viele freie Radikale im Körper vorhanden sein, werden diese abgelagert und das Risiko an Erkrankungen wie z.B. Alzheimer steigt. Generelle Vorteile dieses Polyphenols lassen sich wie folgt darstellen:

  • Bindung von freien Radikalen und somit Reduzierung von oxidativem Stress
  • Verbesserung Funktion der Muskulatur
  • Verbesserte Funktion der Fettverbrennung
  • Senkung des Blutdrucks
  • Verbesserung der Insulinsensitivität (Diabetes Typ II)

Es sei gesagt, dass diverse Studien über Resveratrol durchgeführt wurden und dieses Polyphenol auch in diversen Krebsstudien zum Einsatz kommt. Das Trans-Reservatrol ist seit 2016 als Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt und wird meist aus Trauben oder dem japanischen Staudenknöterich synthetisch hergestellt. Auch hier sind Magen-Darm-Beschwerden bei einer Überdosierung die Folge, dennoch, wie auch bereits bei den anderen Inhaltsstoffen beschrieben, ist es ratsam vor der Einnahme die jeweilige Dosierung mit dem eigenen Hausarzt zu besprechen. Doch wer Resveratrol auf natürlichem Wege zu sich nehmen möchte, sollte da nicht auf den Rotwein bauen, sondern vielmehr auf Trauben, Blaubeeren, Himbeeren, Pflaumen, Erdnüssen oder dem japanischen Staudenknöterich. Vor Allem in der Haut von roten Trauben ist im Verhältnis zu den gerade genannten Möglichkeiten am meisten Resveratrol vorhanden.

Rosenwurz – Die Wunderpflanze zum Stressabbau

Die Heilpflanze Rosenwurz (auch: Rhodiola rosea) ist nur in den nördlichen und lebensfeindlichen Zonen unserer Erde zu finden. Sie verträgt also nicht nur Stress, sondern lindert ihn auch noch. Rosenwurz findet schon seit Langem Verwendung in der russischen, baltischen und skandinavischen Medizin. Leider bekommt sie bei uns immer noch nicht die Aufmerksamkeit, die ihr eigentlich zusteht. Rosenwurz hilft nicht nur durch ihre adaptogenen Eigenschaften gegen Stress, sondern wirkt auch antidepressiv, da sie den Serotoninspiegel erhöht und gleichzeitig dessen Abbau hemmt.
Zudem steigern die stimulierenden Eigenschaften das Energieniveau des Konsumenten, welches sich wiederum positiv auf die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit auswirkt. Das Rosenwurz-Extrakt, welches in vielen unserer Vergleichsprodukte vorhanden ist, ist sogar noch effizienter. Hier wird speziell der Hauptstoff Rosavin extrahiert und in konzentrierter Form gebündelt. Der Vorteil ist eine volle Entfaltung der positiven Effekte auf den menschlichen Körper. Es wird allgemein empfohlen Rosenwurz über einen längeren Zeitraum zu sich zu nehmen, damit sich die Effekte in vollen Zügen auswirken können.

Man kann also ohne schlechtes Gewissen behaupten, dass das Rosenwurz-Extrakt eine ausgezeichnete Alternative zur herkömmlichen Pflanze bietet. Es ist nicht nur schneller einzunehmen, sondern hat auch eine effizientere Wirkung. Die Kombination aus der emotionalen Beruhigung und gleichzeitiger Stimulierung des Intellekts macht die Pflanze zum Wundermittel. Bei z.B. Prüfungen, Stress auf der Arbeit oder anderen wichtigen Terminen, ist Rosenwurz ein bewährter Helfer.

Schwarzer-Pfeffer Extrakt – der Booster für Vitalstoffe

Vielen ist der schwarze Pfeffer aus der Küche bekannt und darf bei vielen Mahlzeiten als intensiver Geschmackverstärker nicht fehlen. Doch kaum einer glaubt, dass eine Zunahme des Schwarzen Pfeffers bereits eine Vorstufe zum Stress abbauen ist. Dabei kommt es allerdings auch darauf an, ob die Mahlzeit beziehungsweise generelle Ernährung nährstoffreich ist, falls nicht, kann die Kraft des Schwarzen Pfeffers nicht entfaltet werden. Der entscheidende Inhaltsstoff des Schwarzen Pfeffers ist der natürliche Extrakt Biopiperine, welches einen sehr hohen Anteil an Piperin besitzt.

Das Piperin wiederum ist für die scharfe Geschmacksnote des Schwarzen Pfeffers verantwortlich und ist der Grund für die vielen positiven Effekte, die der Schwarze Pfeffer mit sich bringt. Der wohl bekannteste Effekt ist die Steigerung der Bioverfügbarkeit. Das Piperin wirkt als sogenannter Bioenhancer, was, kurz gesagt, einen natürlichen Verstärker für andere, mit der Mahlzeit eingenommene, Vitalstoffe darstellt. Die Bioverfügbarkeit der anderen Vitalstoffe wird durch das Piperin erhöht, wodurch diese deutlich besser vom Körper aufgenommen werden können. So lassen sich auch die verantwortlichen Vitalstoffe, welche den Stressabbau fördern, deutlich besser aufnehmen, daher ist es sinnvoll, dass Nahrungsergänzungsmittel auch Piperin beziehungsweise Schwarzen Pfeffer (Extrakt) enthalten.

Thiamin – Das A und O für unser Nervensystem

Das Thiamin zählt zur Gruppe der B-Vitamine und ist auch unter dem Namen Vitamin B1 bekannt. Es ist beim Kohlenhydrat-Stoffwechsel behilflich und somit auch bei der damit einhergehenden Energieproduktion im Körper. Zusätzlich wird die Funktion der Muskeln und Nerven durch Thiamin unterstützt. Thiamin ist nur schwer im Körper speicherbar, sodass eine regelmäßige Aufnahme notwendig ist, um nicht einem Thiamin-Mangel zu unterliegen.

Sollte es dazu kommen, sind Störungen bei der Verwertung der Kohlenhydrate und der Energiegewinnung des Körpers die Folge. Dies kann sich dann wiederum in Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust widerspiegeln. Die wohl mit verbreitetste Krankheit, in Hinsicht auf einen Thiamin-Mangel, ist Beriberi, bei der es zu Störungen des Nervensystems sowie zu Muskelschwund kommt. Des Weiteren kann es zu Krämpfen oder Herzbeschwerden führen. Beriberi ist in Südostasien weit verbreitet, da dort die Ernährung stark auf poliertem Reis basiert, welches zwar viele Kohlenhydrate, jedoch kaum Thiamin enthält.

Thiamin hilft dem Menschen zusätzlich seine Konzentration und Lernfähigkeit zu steigern. Es besitzt die Fähigkeit die psychische Einstellung des Menschen so positiv zu beeinflussen, dass dadurch manche Alltagssituationen deutlich erleichtert werden können (wie z.B. bei traumatischen Zuständen, Prüfungsängsten oder möglichen Phobien).

Um das Thiamin mit der Nahrung zu sich zu nehmen, empfehlen wir folgende Produkte/Produktgruppen:

  • Hülsenfrüchte (Bohnen,Erbsen,Linsen)
  • Schweinefleisch
  • Vollkornprodukte
  • Grünkohl

Tryptophan – Die Vorstufe der Stressreduktion

Tryptophan ist eine lebenswichtige Aminosäure, die der menschliche Körper nicht selbstständig produzieren kann. Aus diesem Grund muss es über die Nahrung aufgenommen werden. Ein Mangel der wichtigen Aminosäure kann zu Depressionen, Stimmungsschwankungen und Müdigkeit, aber auch zu Schlafstörungen führen. Eine ausreichende tägliche Zufuhr ist somit unbedingt zu empfehlen.

Bei passender Aufnahme bringt Tryptophan viele Vorteile mit sich. Es hat eine positive Wirkung auf die Stimmung des Konsumenten. Dies begründet sich aus der Umwandlung der Aminosäure in den Neurotransmitter Serotonin, auch das „Glückshormon“ genannt. Tryptophan hebt aber nicht nur die Stimmung, sondern reguliert sie auch und führt zu allgemeinem Wohlbefinden. Zusätzlich hilft es den Schlaf-Rhythmus zu stabilisieren, da der Körper aus Serotonin auch Melatonin bildet. Melatonin ist verantwortlich für die Steuerung des Schlafes. Zu guter Letzt hat Tryptophan Einfluss auf den Appetit. Das produzierte Serotonin ist ein natürlicher Appetithemmer und kann somit beim Abnehmen sehr hilfreich sein.

Walnüsse, Cashewkerne oder Sojabohnen sind nur drei der vielen natürlichen Wege den täglichen Bedarf zu decken. Es ist jedoch zu empfehlen, möglichst unterschiedliche Quellen an Tryptophan in die Ernährung einzubringen. Es ist demnach nicht sinnvoll täglich lediglich Walnüsse zu essen, vielmehr sollte auf eine abwechslungsreiche trypophanhaltige Ernährung geachtet werden.