Wissenswertes in Verbindung mit Stress

Bioverfügbarkeit

Unter der Bioverfügbarkeit wird verstanden, wie gut ein gewisser Wirkstoff oder Nährstoff aus einem Lebensmittel durch den menschlichen Körper aufgenommen werden kann. Es beschreibt die Menge und die Geschwindigkeit, mit der ein Wirk- oder Nährstoff in den menschlichen Blutkreislauf gelangt. Damit die Wirk – oder Nährstoffe also ihre volle Kraft zum Stress abbauen entfalten können, ist es also unumgänglich eine gute Bioverfügbarkeit zu besitzen. Das Piperin, welches im Schwarzen Pfeffer vorkommt, hilft bei der Erhöhung der Bioverfügbarkeit im eigenen Körper.

Cortisol

Sollten Sie sich bereits über mögliche Stressvermeidung informiert haben, so wird Ihnen vermutlich das auch umgangssprachliche bezeichnete „Stresshormon“ über den Weg gelaufen sein. Dieses Steroidhormon findet man ebenfalls unter dem Namen Hydrokortison und wird im Körper in der Nebennierenrinde produziert. Ein Abbau von Stress, bzw. von diesem Hormon, geschieht in der Leber und wird dann anschließend über die Nieren mit dem Urin aus dem Körper ausgeschieden.

Zusätzlich können weitere Wirkungen hervorgerufen werden, welche folgend einmal aufgelistet sind:

  • Aufmerksamkeitssteigerung sowie erhöhte Informationsverarbeitung
  • Hemmung von Entzündungen
  • Erhöhung des Blutdrucks sowie der Atemfrequenz
  • Abbau von im Körper gespeicherten Proteinen
  • Abbau der Fettspeicher, durch die Erhöhung der Wirkung des Adrenalins

Jedoch ist zu unterscheiden, ob man nun eine erhöhte Konzentration des Cortisols oder eine niedrige Konzentration von Cortisol im Körper hat, da es jeweils unterschiedlich behandelt werden sollte. Von Hypokortisolismus spricht man, wenn man eine chronisch niedrige Cortisol-Konzentration im Körper enthält. Grund dafür ist eine Funktionsstörung der Nebennierenrinde. Folgen daraus sind unter Anderem Übelkeit, niedriger Blutdruck oder eine generelle Schwäche beziehungsweise Leistungsabfall. Um dem Hypokortisolismus vorzubeugen, ist definitiv ein Termin beim Arzt notwendig, da dieser Ihnen vermutlich eine Hormonersatztherapie verordnen wird. Dieser wird Sie darüber deutlich aufklären und Ihnen dann vermutlich Medikamente verschreiben, welche Vorstufen von Cortisol enthalten. Wir möchten in diesem Artikel eher auf den Hyperkortisolismus eingehen, da Sie diesem selbst entgegenwirken können und Sie, beziehungsweise Ihre Lebensweise, oftmals selbst der Auslöser dieses Problems sind. Beim Hyperkortisolismus ist von erhöhter Cortisol-Konzentration im Körper die Rede. Ein erhöhter Cortisolspiegel entsteht zum Beispiel, sofern Sie in Ihrem Körper cortisolproduzierende Tumore besitzen. Hier ist definitiv ein ärztlicher Termin von Nöten. Wie bereits weiter oben in diesem Artikel beschrieben, wird das Cortisol auch gerade in stressigen Situationen benötigt und somit auch vom Körper in höheren Mengen zur Verfügung gestellt. Eine recht einfache Rechnung, je mehr Stress Sie haben, desto mehr Cortisol wird im Körper gebildet und führt auf Dauer zu folgenschweren Problemen Ihres Körpers. Diese lassen sich wie folgt darstellen:

  • Bluthochdruck
  • Schwächung des Bindegewebes und dünne Haut
  • Verlangsamung der Wundheilung
  • Magengeschwüre
  • Abbau und Verkümmerung der Muskeln
  • Knochensubstanz wird abgebaut und dadurch instabil & brüchig (Osteoporose)

Wie lässt sich also langfristig der erhöhte Cortisolspiegel senken?
Bei einem Tumor hilft lediglich ein ärztlicher Eingriff, indem dieser entweder operativ entfernt oder medikamentös behandelt wird. Sollten Sie selbst durch Ihr erhöhtes Stresslevel der Auslöser dafür sein, ist definitiv die erste Priorität dieses Stresslevel abzubauen. Um zusätzlich den Cortisolspiegel zu senken, ist die Einnahme von Phosphatydilserin zu empfehlen. Dieses finden Sie neben weiteren empfohlenen Produkten zur Stressvermeidung in unserem großen Vergleich.

Magnesiumstearat – Ist die Zunahme wirklich unbedenklich?

Einige mögen den Begriff des Magnesiumstearats wohl schon einmal beim Lesen einer Verpackung oder eines Artikels über Nahrungsergänzungsmittel gesehen haben. Doch was genau steckt hinter diesem Phantom? Was sind die Vorteile? Was die Nachteile? Und die wichtigste Frage überhaupt: Sollte ich in den Genuss dieses Zusatzstoffes kommen, ist meine Gesundheit dann wirklich davon betroffen?

Herstellung und Verwendung

Zuerst einmal möchten wir ein wenig auf die Zusammensetzung von Magnesiumstearat eingehen. Das Magnesiumstearat ist in Magnesium und in Stearinsäure zu unterteilen. Beide Stoffe sind Bestandteile vieler in der Natur vorkommender Pflanzen, wobei das Magnesiumstearat lediglich aus dem Reagenzglas eines Labors stammt. Es handelt sich hierbei also um keinen natürlichen Stoff, da es ausschließlich durch eine chemische Reaktion von pflanzlichen und tierischen Fetten hergestellt wird.

Warum Magnesiumstearat in vielen Nahrungsergänzungsmitteln enthalten ist, lässt sich auch relativ leicht begründen. Der Gedanke dahinter ist wirtschaftlicher Natur, denn Magnesiumstearat wird in der Industrie als Fließ – und Trennmittel verwendet. Gerade bei der Produktion von Tabletten oder Kapseln wird dieser chemische Stoff hinzugegeben, um zu verhindern, dass die einzelnen Bestandteile der Produkte verkleben oder dass die Maschinen verschmutzen. Dementsprechend müssten die Maschinen häufiger gesäubert und gewartet werden, welches der Industrie ein finanzieller Dorn im Auge ist. Magnesiumstearat sorgt also rein für eine kostengünstigere und weniger aufwändige Produktion seitens des Kapsel- oder Tablettenherstellers.

Ist die Zunahme von Magnesiumstearat unbedenklich

Geht es nach der FDA (Food and Drug Administration in den USA) ist diese Frage eindeutig mit „Ja“ zu beantworten, da diese Magnesiumstearat nach eigenen Untersuchungen für die Gesundheit als unschädlich eingestuft haben. Der Hintergrund ist, dass ein Gift oder eine mögliche auftretende Allergie des Magnesiumstearats erst entstehen würden, wenn sehr hohe Mengen zu sich genommen werden.

Wenige Hersteller möchten nur ungern auf den Einsatz dieses kostensparenden Faktors verzichten, dennoch steht es bereits bei Experten sowie vielen Heilpraktikern deutlich in der Kritik. Andere Studien lassen darauf schließen, dass Magnesiumstearat zahlreiche, versteckte Nebenwirkungen hat. Hierbei handelt es sich in erster Linie um die Schwächung des Immunsystems, das Hervorrufen von Allergien sowie die schlechtere Aufnahme von Nähr- und Vitalstoffen. Hinzu kommt, dass die Fette, welche bei der Herstellung des Magnesiumstearats benötigt werden, oftmals mit gewaltigen Mengen an Pestiziden behandelt wurden. Daher lässt es sich wohl kaum vermeiden, dass wir diese Pestizide ebenfalls mit dem Konsum von Magnesiumstearat zu uns nehmen.

Wir spulen noch einmal zurück zu eben genanntem Punkt, die schlechtere Aufnahme von Nähr- und Vitalstoffen.

Wie bereits vorab geschrieben, ist die Funktion des Magnesiumstearats, dass einzelne Stoffen nicht verkleben. Diese Funktion kann allerdings dazu führen, dass sich eine zarte, schleimartige Schicht über die Darmschleimhaut legt und somit für die Verstopfung feiner Poren sorgt. Diese nun verstopften Poren sind für den Körper allerdings von essenzieller Bedeutung, da darüber die konsumierten Nährstoffe aufgenommen werden. Demnach werden die Nähr- und Vitalstoffe erschwert vom Körper verwertet, woraus sich schließen lässt, dass nun ebenfalls mit einer schlechteren Bioverfügbarkeit auch für andere Nährstoffe zu rechnen ist.

Fazit:

Auch wenn das Magnesiumstearat Seitens der FDA als unbedenklich eingestuft wird, sollte man diese chemische Verbindung dennoch mit Vorsicht genießen. Es bestehen zwar keine direkten gesundheitlichen Konsequenzen, dennoch sollte man sich die versteckten Nebenwirkungen noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Man möchte auf der einen Seite eine gewisse Menge an wichtigen Nährstoffen zu sich nehmen, hemmt diese aber mit der Aufnahme des Magnesiumstearats direkt wieder, welches aus unserer Sicht nur wenig Sinn ergibt. Es gibt genügend Hersteller, die gezielt auf Magnesiumstearat verzichten. Diese Produkte sind oftmals teurer, dennoch sollte man nicht außer Acht lassen, dass in den meisten Fällen für Qualität nach wie vor gezahlt werden muss. Vergessen Sie nicht, es geht hierbei um Ihre eigene Gesundheit und dabei sollte nicht am falschen Ende gespart werden!

Serotonin – Das #1 Hormon für den Stressabbau

Für jeden, der sich mit einem gesünderen Leben und einer gesunden Ernährung befasst hat, dem wird vermutlich der Begriff des Serotonins schon einmal über den Weg gelaufen sein. Serotonin, auch im weiteren Sinne als unser „Glückshormon“ bezeichnet, sorgt für unsere Zufriedenheit und ist im Allgemeinen für unsere Stimmung verantwortlich. Daraus lässt sich schließen, dass ein gewisser Mangel an Serotonin uns gereizter und unzufriedener macht. Zusätzlich ist Serotonin ein wichtiger Regler unseres Appetits.

Die offensichtlichste Lösung scheint zunächst zu sein, dass Serotonin in Form einer Kapsel oder über die Nahrungsaufnahme zu sich genommen werden kann. Ganz so einfach ist es nur leider nicht. Serotonin kann nicht vom Körper aufgenommen werden, da es im Körper von verschiedenen Bausteinen gebildet werden muss. Zwischen 80% und 90% des Serotonins wird im Darmtrakt gebildet, die restlichen Prozent in der Lunge und im Gehirn. Und genau da liegt das Problem unseres Serotoninmangels.

Das im Darm gebildete Serotonin kann zwar bis zum Gehirn transportiert werden, dort allerdings nicht die Blut-Hirn-Schranke durchqueren und trägt somit nicht zu unserem Glücklichsein bei. Erst hinter der Blut-Hirn-Schranke kann das Serotonin als unser „Glückshormon“ fungieren und unsere Stimmung aufbessern. Doch wie können wir nun dafür sorgen, dass im Gehirn mehr Serotonin produziert wird?

Viele Bausteine des Serotonins sind bereits im Gehirn vorhanden. Es fehlt lediglich die Aminosäure L-Tryptophan, welche über Nahrungsmittel aufgenommen wird und auch die Blut-Hirn-Schranke durchqueren kann. Um einen gesunden Serotoninspiegel zu erreichen, ist es also förderlich dem Körper die benötigte Menge an L-Tryptophan zur Verfügung zu stellen. Allerdings damit nicht genug. Es empfiehlt sich eine rohkostreiche Ernährung und eine schweißtreibende Freizeitbeschäftigung, um optimal Stress abzubauen.

Als generelle Serotoninhemmer gelten Folgende:

  • Ärger und Stress
  • Alkohol und Zigaretten
  • künstliche Süßstoffe und Koffein
  • zu wenig Bewegung und ungesunde Ernährung